Zeitreise durch den Supermarkt: Fünf Dinge aus Papier, die es vor 20 Jahren noch nicht gab

Die Feiern zum Millennium sind Geschichte – die Jahrtausendwende schon fast zwanzig Jahre her. Das ging schneller, als es sich anfühlt und seitdem hat sich viel verändert – auch im Supermarkt. Vor allem in Sachen Umweltbewusstsein waren die vergangenen 20 Jahre eine echte Zeitenwende. Besonders auffällig wird das beim Thema Papier. Die großen deutschen Handelsketten geben mittlerweile ihren Lieferanten klare Empfehlungen, bei Produktverpackungen auf Packstoffe, wie Papier, Pappe und Karton zu setzen. Aber auch in anderen Bereichen sehen wir heute etliche Dinge aus dem nachhaltigen Rohstoff, die vor zwei Jahrzehnten eher Nischenangebote, oder schlichtweg noch gar nicht existierten. Auf in die Zeitmaschine:

1) Die Einkaufstüte

Plastik über Plastik. Egal ob beim Obst, dem Gemüse, Nüssen oder der Frischetheke. Vor zwanzig Jahren gab es an der Kasse nur Plastiktüten. Das war günstig und einfach. Mittlerweile wurden Plastiktüten bereits aus vielen Supermärkten verbannt, denn die Nachfrage steigt: Papiertüten sind die bessere Alternative.

Die Papiertüte ist die bessere Alternative

2) Der Müllbeutel

Vorbildliche Mülltrenner wickelten ihre Bioabfälle bereits vor 20 Jahren einfach in Zeitungspapier. Heute sind Mülltüten aus Papier Standard in jedem Sortiment.

3) Der Plastiktrinkhalm

Einmal damit getrunken, schon wandern sie in den Müll. Und landen leider oft nicht nur dort, sondern auch in der Umwelt. Seit einigen Jahren gibt es daher Alternativen, die immer beliebter werden. Trinkhalme aus Papier, Glas oder Metall erweitern das Angebot im Supermarkt.

4) Das Kaffeepad

Kaffeepads bestehen aus dünnem Filterpapier und enthalten genau eine Portion Kaffee oder Espresso. Der Italiener Antonio Di Leva gilt als Erfinder dieses Produkts. Zusammen mit Lavazza arbeitete er seine Idee weiter aus. Aufgrund von Familienstreitigkeiten ging es dann allerdings nicht weiter, sodass das Unternehmen Illy die Herstellung übernahm. Erst im Jahr 2001 wurden die praktischen Kaffeepads erst richtig populär.

5) Der Euro

Kaum zu glauben, aber die vielen Euroscheine die tagtäglich im Supermarkt über die Kasse wandern, gibt es erst seit 2002. Sie bestehen aus reinem Baumwollpapier und verfügen über verschiedene Sicherheitselemente, um fälschungssicher zu sein. Durch das Variieren in der Papierdicke wird außerdem ein Wasserzeichen integriert. Zwar war Papiergeld auch zu D-Mark Zeiten schon üblich, allerdings hat sich die Haltbarkeit durch Verbesserungen in der Papierqualität im Zuge der Euro-Umstellung deutlich verlängert.

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